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Archiv für Dezember, 2016

Utah: Winter-Wunderland abseits der Skipisten

Bryce Canyon

Dezember 2016. Der strahlend blaue Himmel kontrastiert den roten Navajo-Sandstein.
Federleichte Schneeflocken rieseln leise auf die unberührte Natur und setzen den Felsen
weiße Häubchen auf. Erholsame Einsamkeit erleben Besucher in Utah abseits der
Skipisten. Wer die Ruhe in der Natur genießen möchte, für den ist gerade der Winter eine
hervorragende Reisezeit. Das trockene Klima ist wegen des ausgleichenden Effekts des
Großen Salzsees nicht so rau und frostig wie östlich der Rocky Mountains. Die meisten
Nationalparks sind ganzjährig geöffnet und entfalten im Winter einen ganz eigenen
Zauber.

Bryce Canyon – wo die Hoodoos Mützen tragen

Von November bis März liegen die Höchsttemperaturen tagsüber bei 0 bis 5 Grad
Celsius. Die Straße entlang des Bryce Canyon ist im Winter geräumt und macht den
Zugang zum Rim Trail entlang des Canyons auch für Langläufer einfach erreichbar. Eine gespurte Loipe startet vom Ruby’s Inn, dem nur wenige Schritte von der Hauptstraße
entfernt gelegenen Hotel im rustikalen Hüttenstil. Sie führt in den Park und zu den
malerischen Aussichtspunkten. Fast alleine haben Wintersportler den phantastischen
Ausblick auf die mit Schnee bedeckten, farbigen Felssäulen, die Hoodos, während sie die
ersten Spuren im Schnee ziehen. Wer die Natur mit Schneeschuhen erkunden möchte,
leiht sich diese im Bryce Canyon Visitor Center aus. Ranger bieten geführte
Schneeschuhwanderungen an.
https://www.nps.gov/brca/index.htm

Zion National Park – im kalten Wasser waten

Zion National Park

Der relativ niedrig gelegene Park hat sogar im Dezember und Januar angenehme
Temperaturen, bei denen man tagsüber sogar kurzärmelig wandern kann. Während der
Zion National Park im Sommer zu einem der meistbesuchten Parks zählt, finden Urlauber
im Winter abgeschiedene Plätze. Echte Abenteurer hiken die ‚Narrows’ im Winter
entlang. Die beeindruckenden engen Canyons und Felsdurchbrüche durch den weichen
Navajo-Sandstein hat der Virgin River in Jahrmillionen Jahren erschaffen. Den 5 grad
kalten Virgin River wandert man entlang, um die Natur zu erleben. Im Winter gehört
natürlich eine gute Ausrüstung mit Dry-Suits und speziellen wasserdichten Stiefeln dazu.
Dann steht dem Hiken in den engen Schluchten, die mit ungewöhnlichen Eisformationen
betören, nichts mehr im Wege.

Grand Staircase-Escalante – die größten Giftpilze

Die großen Entfernungen des Grand Staircase-Escalante National Monuments erkunden
Besucher am besten mit dem Auto. Ganz im Süden von Utah, rund 50 Kilometer östlich
von Kanab gelegen, befindet sich das Hochtal der ‚Toadstool Hoodoos’. Die
Felsformationen verdanken ihren Namen ihrer speziellen Form. ‚Toadstools’ heißt
übersetzt Giftpilze. Und so erinnern die ausgewaschenen Felssäulen mit ihrer
eigenwilligen roten Kappe aus einem härteren Gestein an Fliegenpilze. Die ‚Toadstools’
erreicht man in nur zwanzig Minuten mit einer einfachen Wanderung. Der Trail ist das
ganze Jahr geöffnet. Im Winter bildet der Schnee einen beeindruckenden Kontrast zu
dem roten Felsen.


https://www.visitutah.com/places-to-go/most-visited-parks/grand-staircase-escalante/grand-staircasesection/
family/the-toadstools/


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